Europa tut uns gut. Mach mit in Europa.

Europa. Geboren und aufgewachsen bin ich im kleinen Ort Strücklingen. Damals noch eine eigenständige Gemeinde mit vielleicht 2.500 Einwohnern. Heute ist Strücklingen ein Teil der Gemeinde Saterland. Und das liegt in Deutschlands Norden. Ziemlich genau an der Grenze von Ostfriesland zum Oldenburger Münsterland. Also beinahe im Zentrum Europas.

Unser kleines Dorf lag unweit der niederländischen Grenze. Mit Freunden und auch mit meiner Familie bin ich oft in die Niederlande zum Einkaufen gefahren. Ich kann mich noch genau an die unterschiedlichen Währungen erinnern. Und die ewigen Wartereien an der deutsch-niederländischen Grenze.

Von beidem ist heute nichts mehr da. Es ist völlig normal, als Deutscher in den Niederlanden zu leben und zu arbeiten. Und umgekehrt. Austausch von Waren und Dienstleistungen über die Grenze ist eine gelebte Selbstverständlichkeit. In meiner alten Heimat kann man sehen, wie gut uns Europa tut.

Ich lebe gern in Europa. Ich lebe gern in Deutschland. Und ich lebe heute gern in Willebadessen. Ich mag meine Region. Die Landschaft. Die Menschen. Und die Besonderheiten hier in OWL. Aber genau so schätze ich die Vielfalt der Regionen, der Menschen und der Kulturen in Europa. Vereint unter dem Dach der Wertegemeinschaft ist Europa ein Raum von Freiheit und Frieden.

Lasst uns daran arbeiten dass Europa lebt. Und nicht verloren geht. Wir sind Europa. Unsere Stadt ist Europa. Let’s be the Pulse of Europe!

 

Grauer Star: Kann dein Lebensstil den Blick trüben?

Grauer Star

Beinahe zehn Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer Trübung der Augenlinse durch Grauer Star (Katarakt). Was sind die Ursachen?

Grauer Star ist meist altersbedingt: Die so genannte Alterskatarakt trübt die Augenlinse ein. Vielfach macht sich das erst nach längerer Zeit bemerkbar. Das Sehvermögen lässt langsam, aber stetig nach. Kontraste werden schwächer. Und die Betroffenen sehen immer mehr unscharf und verschwommen.

Als erste Symptome treten Blendungen auf, etwa durch entgegenkommende Scheinwerfer nachts beim Autofahren oder bei tief stehender Sonne. Oftmals bemerken Betroffene einen Schleier vor dem Auge, der immer dichter wird.

Kannst du auf die Linsentrübung präventiv Einfluss nehmen?

Neue Studien deuten eindeutig darauf hin: Dein persönlicher Lebensstil einen Einfluss darauf, wie schnell eine Trübung der Augenlinse voranschreitet. Bei starkem Übergewicht erhöht sich das Risiko an Grauer Star zu erkranken um 12 Prozent. Bei Rauchern um 26 Prozent. Ganz erheblich erhöht es sich bei Diabetikern: Bis zu dreimal größer ist das Risiko einer Erkrankung als bei gesunden Patienten. Daneben können viele Medikamente als Nebenwirkung eine Linsentrübung verursachen.

Mein Fazit: Dein persönlicher Lebensstil trägt erheblich mit dazu bei, auch im Alter eine ungetrübten Blick zu behalten.

Gegenwind am Greienberg

Durch das geplante Repowering des Windparks könnte es bei uns in Willebadessen schon bald so aussehen, wie auf der virtuellen Darstellung. Die etwa 200 Meter hohen Wildkraftanlagen werden die Silhouette unserer Stadt radikal verändern. Wer bitteschön will das?

Die Initiative gegen das geplante Repowering des Windparks am Greienberg in Willebadessen versucht diesen Irrsinn zu stoppen – berechtigterweise wie ich finde!

Mehr: Gegenwind am Greienberg – Initiative gegen das geplante Repowering des Windparks am Greienberg in Willebadessen.

WinterRail – Bahnvergnügen in der kalten Jahreszeit.

Es gibt viele Blogs über das Interrail-Reisen in der klassischen Urlaubszeit im Sommer. Deutlich weniger Information hingegen findet man über längere Bahnreisen in der kalten Jahreszeit. Dabei hat das Bahnfahren im Winter trotz niedriger Temperaturen und kürzerer Tage einen ganz besonderen Reiz. Diesen erlebbar zu machen ist Ziel des Blogs WinterRail.de. Im Zentrum steht ein sechswöchiges Interrail-Abenteuer durch Norwegen, Schweden, Finnland und das Baltikum. Darüber hinaus gibt es weitere Reiseberichte, sowie in loser Folge eine Serie über die aktuell noch bestehenden Nachtzugnetze in Europa.

Wer schreibt?

Sebastian, Anfang 30, und eisenbahnbegeistert seit frühester Kindheit. Seit einigen Jahren verbindet er diese Leidenschaft mit dem Interesse an fremden Ländern und ist – wenn es die Zeit zulässt – kreuz und quer im Zug durch Europa unterwegs.

Quelle: WinterRail – Bahnvergnügen in der kalten Jahreszeit.

 

Salar de Uyuni – ein Ort, der das ganze Jahr über weiß glänzt

Als vor rund 100000 Jahren ein riesiger See auf dem Altiplano im heutigen Bolivien austrocknete, lagerte sich sein Salz auf dem Boden ab und bildete die jetzige Salzwüste Salar de Uyuni. Ein Ort, der das ganze Jahr über weiß glänzt.

Der Salar de Uyuni ist eine riesige Salzpfanne. Die Salzkruste, auf der auch Autos fahren, ist bis zu 72 Meter dick. Die Wüste in dem südamerikanischen Land Bolivien ist ein Ort, an dem es das ganze Jahr über extrem heiß wird. Nachts allerdings sinken die Temperaturen regelmäßig unter den Gefrierpunkt.

Mit ungefähr 10 000 Quadratkilometer Fläche ist der Salar de Uyuni die größte Salzpfanne der Erde, etwa so groß wie die Mittelmeerinsel Zypern. Wo sich jetzt der Himmel im endlosen Salz spiegelt, befand sich einst der salzhaltige See Tauca. Als dieser vor rund 10 000 Jahren austrocknete, lagerte sich sein Salz auf dem Boden ab. Es entstand die heutige Wüste, in der ungefähr zehn Milliarden Tonnen Salz liegen sollen. Unter dem Salz liegt einer der größten Schätze Boliviens: Das weltgrößte Lithium-Vorkommen.

Die Salar de Uyuni liegt auf 3653 Meter Höhe – höher, als viele Berge in den Alpen hoch sind. Da sie flach ist, wird es einem dort aber normalerweise nicht schwindlig. Jedes Jahr besuchen viele Touristen die Wüste. Sie reisen meist zwei bis drei Tage lang mit einem Geländewagen durch das Gebiet. Gefährlich ist das nicht: Die Salzkruste, auf der die Autos fahren, ist zwischen 30 und 72 Meter dick. Während der Regenzeit ist sie oft von Wasser bedeckt. Dann sieht die Wüste aus wie ein riesiger Spiegel, in dem der Himmel zu sehen ist.

Mehr über den Salar de Uyuni und Touren dorthin findest du hier…

Wo Taucher nach einer Bahntrasse suchen

Willebadessen. Für unsere Region wäre es ein Jahrhundertbauwerk gewesen. Doch der Bau des Eisenbahntunnels scheiterte 1848, zwei Jahre nach Baubeginn. Taucher und Archäologen begaben sich jetzt auf Spurensuche in der Egge – und machten manch erstaunliche Entdeckung.

Quelle: Wo Taucher nach einer Bahntrasse suchen

Die Alte Eisenbahn ist ein eindrucksvolles Bodendenkmal und liegt zwischen Willebadessen und Lichtenau im Eggegebirge. Das jetzige Biotop ist Zeugnis des Versuchs, eine Bahnlinie von Paderborn nach Warburg zu bauen und mittels eines Tunnels durch das Eggegebirge zu führen.

Bereits im Jahr 1837 wurden Beschlüsse gefasst, eine geplante Eisenbahnstrecke von Hamm nach Warburg ab Paderborn über Borchen, Lichtenau und Willebadessen zu führen. Das Eggegebirge musste also in West-Ost-Richtung gequert werden und das sollte per Tunnel erfolgen. Vorgesehen war ein ca. 600 Meter langer Tunnel, der südöstlich von Willebadessen den Kamm der Egge durchstoßen sollte. Von 1846 bis 1848 bauten 500 Arbeiter an dem Eisenbahntunnel. Es wurden Richtstollen in den Berg vorangetrieben und Schluchten ausgehoben, die ca. 20 Meter tief zu den geplanten Tunnelportalen führten sollten. Mit Erreichen der Tunnelportale kam es zu Wassereinbrüchen und in der Folge zu Erdrutschen. Die Baustellen wurden überflutet.

Die technischen Probleme beim Tunnelbau und auch finanziellen Schwierigkeiten der Betreibergesellschaft ließen den Bau des Tunnels ins Stocken geraten. Das Projekt wurde dann 1848 vollständig aufgegeben, obwohl der eigentliche Tunnel bereits zu einem Drittel seiner Länge fertig gestellt war.

Damit für die Menschen und auch für die Tiere keine Gefahr ausgeht, wurde später die gesamte Tunnelbaustelle gesprengt. Noch heute sind die enorm tiefen Einschnitte im Gelände zu sehen. Das ganze Gelände steht unter Natur- und Denkmalschutz. Wegen der steilen Wandungen sollte man beim Betreten des Geländes vorsichtig sein – wenngleich ein Besuch der Alten Eisenbahn sehr interessant und lohnend ist.